Mein Name ist Kilian Hansen und ich bin 25 Jahre alt. Im Januar 2019 durfte ich vier Wochen an den wunderbaren Projekten des DIANI Bildungs-und Sozialzentrums in Kenia teilnehmen und meine Hilfe im Bereich Computer anbieten.

Zusammen mit Ibrahim, der selbst im DIANI Bildungs- und Sozialzentrum groß geworden ist, brachten wir den Schülern die ersten Grundlagen der Programme Microsoft Word und Excel näher.

Die vermittelten Kenntnisse wurden in wöchentlichen Tests abgefragt. Zusätzlich waren Präsentationen vorzubereiten und Aufsätze sowie Texte sollten mit Hilfe von Word in ein digitales Format gebracht werden. Bei der Unterrichtung war der neue Beamer, der Anfang Januar gesponsort wurde, eine große Unterstützung.

Neben den regulären Schulklassen galt es außerdem eine weitere Computer-/ Buchhaltungsgruppe, die in den Büros der Schule angelernt wurde, zu unterstützen. Mit dieser Gruppe stiegen Ibrahim und ich tiefer in die Office-Programme ein. Das Ziel war, diese Schüler soweit zu schulen, dass diese eigenständig mit einem Computer beziehungsweise den Office-Programmen arbeiten können.

Die Buchhaltungsgruppe war unheimlich interessiert und machte sehr schnelle Fortschritte. Auch hörten alle interessiert zu, als ich von meinen Erfahrungen mit den Programmen und meiner täglichen Arbeit aus Deutschland erzählte.

Am letzten Tag vor meiner Abreise bedankte sich jeder Einzelne nochmals persönlich bei mir mit beeindruckenden Ansprachen. Außerdem trug Ibrahim an diesem Tag ein Trikot der deutschen Nationalmannschaft.

Neben der Arbeit im Computerraum durfte ich Eindrücke auf der Farm und in der Küche des Bildung- und Sozialzentrums sammeln. Zu dieser Zeit wurde die Farm vom Grund auf erneuert und verbessert. Sämtliche Arbeiten werden dabei in der prallen Sonne in reiner Handarbeit ausgeführt. Nach den ersten Tagen zeigten sich bei mir einige Wunden und Blasen. Hier besteht sicherlich noch Bedarf in der Ausstattung an Werkzeugen und Hilfsmitteln. Umso mehr habe ich dann allerdings die Nahrungsmittel, die auf der Farm geerntet werden, genossen.

Am Ende bleibt für mich eine absolut inspirierende Zeit in meinem Gedanken zurück, in der alle Schüler mit voller Einsatzbereitschaft jegliche Hilfe angenommen und erstaunlich schnell umgesetzt haben. Für das große Ziel „Hilfe zur Selbsthilfe“ wird in diesem Projekt unheimlich viel getan. Diese Erfahrung durfte ich überwiegend im praxisbezogenen Computerunterricht machen. Vielen Dank an alle Beteiligte!