Erfolgreiches Judoprojekt in Kenia – Bericht von Ludwig Müller

Veröffentlichung  im Verbandmagazin des Nordrhein-Westfälichen Judo-Verbandes e.V.  “der budoka”  >> Ausgabe März 2018

Im Mai 2014 haben wir im „Budoka“ über einen Aufenthalt von Christina und Ludwig Müller in Kenia berichtet, an dessen Ende die Gründung eines Judovereins stand. Beide haben noch regelmäßigen Kontakt zu dem Verein.

Der Judoclub TV Manheim musste aufgrund des Braunkohletagebaus Hambach aus seinem angestammten Bereich weichen und erhielt jetzt eine neue Trainingsmöglichkeit mit neuen Matten in Manheim Neu. Der Verein war so nett, die „alten“ Matten zur Verfügung zu stellen. Sie werden nun im Laufe des Jahres mit dem nächsten Container für Hilfsgüter nach Kenia/ Ukunda gebracht. Gut erhaltene, gebrauchte Judoanzüge oder anderes Equipment wie z. B. Wertungstafeln werden natürlich auch immer gebraucht.

Judo Ukunda2_2017 (640x480)Judomatten Malindi 2_2017 (640x480)

Während der Judo-Saison 2017 nahmen die Kämpfer und Kämpferinnen des DIANA Judo- und Karateclubs erfolgreich an nationalen und internationalen Wettkämpfen teil. Mittlerweile gehören vier Mitglieder zum kenianischen Olympiakader. Diese Leistungen sind besonders erwähnenswert, da mit dem Judo-Projekt erst vor vier Jahren begonnen wurde. Mit projektbezogenen Spenden konnten weitere Judomatten angeschafft und die zahlreichen Turnierteilnahmen ermöglicht werden. Das Bildungszentrum richtete sogar zwei nationale Auswahlturniere aus, die im kenianischen Fernsehen ausgestrahlt wurden. Judotrainer Masha wurde als bester ostafrikanischer Trainer ausgezeichnet.