Bericht von Anna-Lena, Sophie, Jenny und Maria – Zeitraum vom 01.07.2017 bis 01.09.2017

Zwei Monate Kenia, zwei Monate das Projekt Lebensblume als Volontäre unterstützen – auf diese Erfahrung haben wir, Anna-Lena Küpper, Sophie Beumers, Jenny Heinrichs und Maria Rinkens, uns von Juli bis September eingelassen.

Während dieser Zeit erlebten wir neben dem normalen Schulalltag, auch die Ferienspiele  (siehe Bericht von Lisa und Maike) und die „Winter“-Ferien. In den vier Wochen Ferien erteilten wir Schülern Nachhilfe in den Fächern Englisch und Mathe. Nach einigen Tagen stellten wir bei Textaufgaben in Mathematik fest, dass die Kinder Schwierigkeiten bei der Umrechnung von Zeiteinheiten hatten. Für sie war es nicht plausibel, dass 75 Minuten umgerechnet eine Stunde und 15 Minuten ergeben. Damit die Kinder ein Verständnis für die Uhrzeiten entwickeln konnten, wollten wir den Kindern das Ablesen der Uhrzeiten anhand einer selbstgebastelten Uhr beibringen. Also besorgten wir uns Pappteller und bastelten in den darauf folgenden Tag Uhren.

1-Uhr

2_Tafel

In den nächsten Tagen wiederholten wir das Arbeiten mit der Uhr:

– Ablesen der Uhrzeiten

– selbstständiges Einstellen der Uhrzeiten

– digitale Schreibweise

Daran hatten die Kinder viel Spaß und Freude und schnell waren Fortschritte erkennbar..

Aus den restlichen Papptellern bastelten wir Traumfänger und hingen sie zur Dekoration in der „Babyclass“ auf.

3_Traumfänger4 Traumfänger

Auch organisierten wir Strandtage sogenannte „Beachdays“, die in den Ferien fortgeführt wurden. Dabei stellten wir schnell fest, dass das Schwimmenlernen im Meer schwierig war. Deshalb erteilten wir den Schwimmunterricht in Christinas Pool. Manchen Kindern konnten wir die Angst vor dem Wasser nehmen, anderen sogar das Schwimmen beibringen. Das war ein toller Erfolg und wir haben uns sehr darüber gefreut. Ein Strandtag bereitete den Kindern viel Freunde und stellte eine Abwechslung zu den sonstigen Ferientagen dar.

Als Kreativangebot nach den Nachhilfestunden gestalteten wir zusammen mit jeweils einer kleinen Gruppe Kindern die Wand der Klasse 1 zum Thema Safari.

5 Wand

Organisatorische Aufgaben, wie das Aufräumen des Offices der Sozialarbeiterin und das Erstellen einer Bestandsliste zum besseren Überblick für nachfolgende Volontäre zählten wir ebenso zu unseren Aufgaben, wie die sportlichen Aktivitäten der Kinder im Nachmittagsbereich.

Den Verein  Projekt Lebensblume e.V. sowie das DIANI Bildungs- und Sozialzentrum in Kenia verbindet man mit drei ganz besonderen Frauen -Josi Küsters -Volontärbeauftragte-, Susanne Reich -ehemalige Rektorin und Volontärbetreuerin in Kenia- und Christina Missong – Gründerin und Projektbetreuerin in Kenia –

Das Gefühl gut aufgehoben zu sein, welches Josi bereits beim ersten Volontartreffen in Deutschland vermittelte, wurde während unseres Aufenthalts von Susanne vor Ort  stets weitergeführt. Auf all unseren Fragen hatte sie eine Antwort und bei allen Problemen eine Lösung. Angst sollte deshalb kein Hindernis für ein Volontariat in Kenia sein, da man bereits am Flughafen herzlich empfangen wird.

Die Lehrer und Schüler der Schule und  auch sonstige Mitarbeiter der DIANI Montessori Academy haben uns herzlich willkommen geheißen und das Gefühl von Geborgenheit vermittelt.

Gemeinsam blicken wir zurück auf zwei Monate Kenia, zwei Monate Volontariat am Bildungs- und Sozialprojekt im Kenia. Eine Zeit, die nicht nur uns, sondern auch hoffentlich den Kindern in guter  Erinnerung bleiben wird.

So wie die Kinder uns am letzten Tag bereits sagten: WE WILL NEVER EVER FORGET YOU!